Thursday, 27 July 2017

Meine Schweizer Blümchenbluse

Mein Blümchenblüschen ist perfekt für heiße Tage. Das ist hier aktuell zwar total egal, aber trotzdem nett, oder?


Der Stoff ist ein Swiss dot (ich weiß gar nicht, wie das auf Deutsch heisst), er hat alle 2 cm so kleine puschelige Erhebungen.


Aus dem Stoff sollte eine langärmelige Bluse werden, mit Passenlatz, drunter gerafft, und an den Ärmeln mit Gummizug. Hatte ich mir tiptopp vorgestellt - wurde aber leider gar nichts. Für den Blümchenstoff war da einfach zu viel los, außerdem alles viel zu groß, was für ein Ärger. Das war das erste und letzte Mal, dass ich mir eine "Meine Nähmode" gekauft habe.

Aber, hach, der Stoff war ja so schön.

Den Passenlatz habe ich behalten (Was der für Arbeit gemacht hat!), vorn und hinten rangestückelt was ging - so wurde es wenigstens eine ärmellose Bluse.


Die ist zwar auch recht weit, aber das stört nicht, sondern trägt zur Luftigkeit bei.

Hier die Gesamtansicht. Es lässt sich erahnen, wo der Latz verläuft - bis in die Armkugel hinein.


Am Armloch ist selbstgemachtes blaues Schrägband aus einem alten Herrenhemd.

Knöpfe hat die Bluse keine, aber schöne Schlaufen. Ich hab keine passenden Knöpfe gefunden, und zuknöpfen würde ich das da oben eh nicht.

Die Bluse ist auch Teil meiner eigenen kleinen Aktion, dem 20-Teile-Monat - ich trage einen Monat lang nur 20 verschiedene Teile (#20pieces1month und #wardrobedetox).

Verlinkt zu RUMS und, nach dem Termin, versuch ich mich noch bei Selmins 12 colors of handmade fashion für Blau reinzuschmuggeln - mal gucken ob das klappt.

Viele Grüße

Pina





Tuesday, 18 July 2017

Update zu meinem 20-Teile-Monat (#20pieces1month)

Seit etwa 2 Wochen mache ich meine eigene kleine Aktion, einen Monat mit nur 20 Kleidungsstücken. (Nicht mitgerechnet wird Unter- und Funktionswäsche.)
Zum Warum? hatte ich hier schon geschrieben.

Und, wie läuft's? Bisher gut.

Die Outfits































Ein Austausch

Geplant waren die 20 Teile auf einen Temperaturbereich von 15°C bis 30°C. Letzten Freitag war es dann zu lange zu kalt gewesen: ich musste ein Teil austauschen. Das ärmellose, blau-grüne Kleid flog raus, herein kam die berühmte Kreuzbluse aus der Burda (ich glaube aus 2014) mit Dreiviertelärmeln.


Genäht habe ich die schon 2014, mein erstes Stück aus Viskose. Direkt danach hab ich noch die Clownsbluse genäht, und dann war erstmal Schluss mit dem Flutschezeug. Da braucht man schon Nerven wie Stahlseile beim zuschneiden und nähen.


Zwischenfazit 

Bis auf den Tausch läuft es gut. Morgens bin ich - zack - fertig. Aber klar: Nur 20 Teile werden auf Dauer langweilig, und ich nähe fleißig weiter. Nächsten Monat starte ich einfach mit 20 anderen Teilen.

Was mir noch nicht gelungen ist: ungewöhnliche Kombinationen finden. Nehm ich mir für die kommenden Tage vor.

Arbeitspferde sind die drei Röcke (memade Leinenrock aus der Burda, memade Leorock nach eigenem Schnitt, gekaufter Jeansrock), das memade Kirschkleid Ditte aus der La maison Victor und das gekaufte Punktekleid.

Schrankleichen sind bisher ein gepunktetes Oberteil (war in der Wäsche), ein rosa Top ohne Ärmel (zu kalt) und mein blaues Lieblingsseidenkleid (die Seide hat kleine Löchlein am Po, wahrscheinlich hält sie nicht mehr lang durch, deswegen schone ich das Kleid).

Wen interessiert, wie es weitergeht (okay gut, das ist relativ offensichtlich, jeden Tag so ähnliche Bilder wie oben): Instagram (#20pieces1month) oder nächste Woche wieder hier.

Viele Grüße

Pina

Wednesday, 5 July 2017

20 pieces month (statt Urlaubsgarderobe)

Beim MeMadeMittwoch wird heute Urlaubsgarderobe gezeigt. Urlaub steht bei uns erst im August an.

Bis dahin mache ich einen 20 pieces month! [Update nach 2 Wochen: hier!]

Das heisst: In den kommenden vier Wochen trage ich nur 20 Kleidungsstücke. (Schuhe, Funktionssachen, Unterwäsche werden nicht mitgerechnet.)

Heute sieht das so aus: Mein blauer Leinenrock aus der Burda und ein gestreiftes Shirt.


Warum? 

Mein Start ins Nähen vor 4 Jahren lief über Refashion/Upcycling. Sowas wird schnell zu einer Druckbetankung des Kleiderschranks. Nichts wird mehr weggeworfen, man könnte ja was draus machen. Rohstoffe für neue Teile sind leicht, billig und ohne schlechtes Gewissen zu haben.
Das nahm schnell unübersichtliche Ausmaße an, so dass ich schon 2014 das erste Mal einen 20-Teile-Monat gemacht habe, noch ohne Blog, einfach nur für mich.

Ein Traum: Ich habe erkannt, wie wenig reicht. Morgens war ich in nullkommanix fertig angezogen. Und Handgepäck reichte für eine Woche Urlaub völlig aus.



Seitdem nähe ich langsamer, mit Stoff und Schnittmuster, und haue nicht mehr ein Upcycling-Teil nach dem nächsten raus.

Über die Zeit hat sich jetzt auch bei den selbstgenähten Teilen eine gewisse Masse eingestellt. Durch Blog und Instagram merke ich manchmal, dass ich etwas  nähen möchte, um es zu zeigen - nicht so sehr, weil ich es regelmäßig tragen will. Na und das ist ja wohl vollkommener Quatsch.
Als ich dann bei Blaue Seide von ihren Plänen zu einer ähnlichen Challenge gelesen habe, ist mir klar geworden: Auch mein Schrank muss in die Detox-Kur.

Welche Teile?

Geplant ist eine Kombi aus genäht und gekauft, viel blau, für Temperaturen von 15 bis 30°C geeignet, da der Sommer sich noch ziert.

3 ärmellose Tops (1 x gekauft, 2 x genäht)


3 Röcke (2 x genäht, der blaue Leinenrock und der Leorock, 1 x gekauft)


6 Kleider (5 genäht, 1 Secondhand. Im Blog waren schon das Kittelschürzenkleid, das blaue Seidenkleid, das Kirschkleid und das hellblau-gestreifte.)



5 Shirts (alle gekauft)

 2 Jacken (beide gekauft)
 1 Hose (gekauft)

Ich bin gespannt, wie das wird und werde berichten.

Einen schönen Sommer euch, bis bald auf dem MeMadeMittwoch

Eure Pina


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