Der ideale Latzrock für jeden Geschmack

Auf einmal überall Latzröcke, wohin man auch schaut.

Der ideale Latzrock für jeden Geschmack

Losgetreten von Tilly and the Buttons mit Cleo, flankiert von der Burda mit ihrem frühen Trendriecher im Frühjahr 2014.     


In der normalen Burda kamen in 10/2016 und 4/2017 weitere Varianten, aber das Schema blieb gleich: Ein kindlich-verspielt anmutendes Kleidungsstück, super-bequem, irgendwie süß, aber nicht 100% kleidsam. Das Fehlen einer Taille und die große Fläche in der Körpermitte verstärken gegenseitig ihre ungünstige Wirkung auf die menschlichen Proportionen. Achtet mal drauf, auf Fotos wirken Menschen in solchen Latzröcken sehr klein.
Den Burda-Latzrock hatte ich vor 3 Jahren aus einem Wollstoff genäht, mit dem Plan, dass er etwas eleganter aussieht. Getragen wurde er nie (ein Foto gibt es auch nicht). Warum? Die Seite des Rocks stand auf Höhe der Taille enorm ab. Man konnte quasi von oben in den Rock reingucken und hat den Fußboden gesehen. Ändern ging nicht mehr weil da schon Knöpfe und Knopflöcher drin waren. Bei Cleo ist das Problem immerhin weniger ausgeprägt, sie wird an der Stelle nach oben schmaler.

Aber jetzt dreht sich der Latzrockwind! Und zwar in zwei Richtungen gleichzeitig. Hier gibt es einen kleinen Überblick:


Lotte und Ludwig hat mit Latz in the air (z.B. hier bei Tüt) die Bequemlichkeit des Latzrocks so richtig durchdekliniert, und ihn mit ordentlich Mehrweite und etwas Mehrlänge mega-gemütlich gemacht. Der Rock hat was von "Sonntag auf der Couch" und entfaltet seine wahren Qualitäten meiner Meinung nach vor allem in den größeren Größen.

Auf der anderen Seite stehen das Latzkleid Chloe aus der Nähtrends/Patrones (Oktober 2017) und das ähnliche Amber Pinafore dress von Named aus der aktuellen Kollektion. Denn jetzt kann der Latzrock - tadaaa - auch elegant:


Wer mal mit Latz in den Business-Kontext möchte, hält sich an das Amber Pinafore Dress von Named und Chloe aus der Nähtrends/Patrones. Beide können elegant gestylt werden, auch wenn ein etwas mädchenhafter Eindruck bleibt:

Latzkleid Chloe bei pina-lina.blogspot.de selbstgenäht

Beide haben einen mittig spitz geteilten Latz, der Rock ist bei Named weiter ausgestellt und länger, bei Patrones eher in A-Linie und kurz. Hier gilt ohnehin Vorsicht: Die Originallänge ist ECHT kurz. Ich habe um etwa 7 cm verlängert. Über weitere Änderungen habe ich hier berichtet.

Die Rückenansicht ist beim Patrones-Rock mehr nach meinem Geschmack. Das Amber Pinafore hat dort eine Spange, durch die die Bänder geschlungen werden. Langsame Schildkröte möchte Amber für die Februar-Challenge bei Chrissy nähen, ich bin sehr gespannt.

Latzkleid Chloe bei pina-lina.blogspot.de selbstgenäht

Wie sieht es bei euch, habt ihr schon einen Latzrock genäht? Spielt mit dem Gedanken? Tendenz zu verspielt oder elegant?

Viele Grüße

Pina


Comments

  1. Als ich das Bild sah, dachte ich sogleich an das Amber Pinafore dress von Named, das ich so genial finde. Aber Dein Modell aus der Patrones ist total toll. Der freie Rücken ist eindeutig eleganter und auch der nur leicht ausgestellte Rock gefällt mir ausgezeichnet. Ein wirklich tolles Teil hast Du da genäht.
    Burda hatte übrigens 10/2014 ein ziemlich heißes Teil als Designermodell drin, das ist seither auf meiner Nähliste.
    Viele Grüße, Stefanie

    ReplyDelete

Post a Comment

Ich freue mich über Kommentare. Wer kommentiert, erkennt meine Datenschutzerklärung (hier nachlesen) an. Wenn du auf meinem Blog kommentierst, werden die von dir eingegebenen Formulardaten (und unter Umständen auch weitere personenbezogene Daten, wie z. B. deine IP-Adresse) an Google-Server übermittelt.