Saturday, 23 December 2017

Fertig: Weihnachtskleid 2017 (Burda)

Da ist es, mein Weihnachtskleid, pünktlich zum Finale des wunderbaren WKSA 2017 beim Memademittwoch. Sorry, alle Fotos sind etwas dunkel, aber das gehört ja zu Weihnachten auch dazu.


Es ist das Titelkleid aus der Burda 3/2016, aus einem dunkelblau-schwarzen Wollstoff vom Outlet von René Lezard.



Die Passform gefällt mir sehr, vor allem die Falten am oberen Ausschnitt.


Mit Hilfe von Instagram-Rat habe ich das Kleid um gut 5 cm gekürzt. Die Länge habe ich zwischen Passe und dem unteren Rand des normalen Rockteils rausgenommen.


Leider ließ sich die geplante Paspel am Bindeband nicht verwirklichen, die Bänder wären dadurch zu schwer geworden.


Sie sind nicht ganz einfach in die Schleife zu bringen, aber geben dem Kleid eine wunderbar weihnachtliche Note.


Grad haben die Herren des Hauses den Weihnachtsbaum über den Balkon reingehievt, jetzt kann Heiligabend kommen.

Euch schöne Weihnachten! Es war ein tolles erstes Blogjahr mit dem Memademittwoch - danke euch allen.

Liebe Grüße

Pina

Wednesday, 20 December 2017

Powerdress im Winter

Dreiviertelärmel im Winter?
Schied bei mir bisher kategorisch aus. Diese Kälte an den Unterarmen! Strickjacke hilft auch nix - die hochgeschobenen Ärmelwürste kriegt man ja nur mit chirurgischem Besteck wieder nach unten.

Ich präsentiere die Lösung: Eine Bluse! Instyle, Vogue et al wissen das ja schon lang, aber nun glaube ich es auch.


So wird das Kleid wintertauglich. Noch ein Blazer drüber und gut ist.


Das Kleid ist aus der Burda 8/2016, das sogenannte Power-Dress (hier hatten wir es schon mal davon).


Dieses Schnittmuster ist Burda-untypisch, denn das Oberteil ist mir deutlich zu kurz, ich hätte es locker um 2 cm verlängern müssen. Das passiert mir nur bei der La Maison Victor; bei Burda liegt meine Taille sonst immer richtig.
Obwohl ich 8 cm kleiner bin als die Burda-Figur. Hach, Zwergenbeine...  Hier sieht man es an der Gürtelposition.


Auf den Reissverschluss bin ich sehr stolz. Er geht nicht bis oben hin, sondern nur bis 5 cm unter der oberen Kante. So kann man ihn leichter schließen, finde ich. Und man kann das Kleid anprobieren und dahinten ändern, ohne dass man ständig den Reissverschluss rein und raus machen muss.


So hier hatte ich es im Sommer übrigens zu einer Hochzeit an:


Verlinkt zu MeMadeMittwoch, heute mit Liveübertragung vom Weihnachtsmarkt!

Liebe Grüße, frohe Weihnachten schon mal an alle, die am 23.12. hier kein Weihnachtskleid anschauen kommen, an den Rest: bis bald! es ist fertig! juchhhe!

Eure Pina

Wednesday, 13 December 2017

Softshell im Schnee?

Endlich ist er fertig, mein Softshellübergangsmantel für Frühjahr und Herbst.
Aber er hält auch den ersten Schnee aus! Man muss sich drunter halt nur dick anziehen.


Grauer Softshell mit pinker Abseite, dazu ein Burda-Kaufschnitt (da ich in 4 Jahren Burda-Magazin-Stapel keinen einzigen vernünftigen Mantel mit Verschluss und Kapuze fand).
Genäht in Größe 38.


Ich habe links und rechts neben den Nähten pink abgesteppt.
Die Längsnähte musste ich nach unten schmaler machen, da der Mantel an mir erst stand wie ein Weihnachtsbaum (Zitat: "Mama, der sieht schon ganz gut aus, aber ein bißchen peinlich ist es auch, wenn du den anhast. Weil er unten so absteht.")


Ist mir natürlich erst nach dem Absteppen klargeworden. Nahttrenner galore!


Sehr froh bin ich über die Kapuze. Die war im Originalzustand deutlich zu groß, aufgesetzt reichte sie mir von oben über den Kopf bis unters Kinn!


Den Reissverschluss habe ich etwas weiter oben angesetzt, er ist jetzt über etwa 5 cm an der Kapuze dran. Das sieht ein bißchen komisch aus, aber ich hatte keine Idee, wie ich den doch sehr offenen Ausschnitt sonst verbessern sollte. Immer ein Tuch reinziehen müssen hätte mir nicht gefallen.



Verlinkt beim wunderbaren Memademittwoch.

Viele Grüße und danke

Eure Pina




Sunday, 10 December 2017

WKSA Zwischenstand: Blau und schwarz?

Hey, mein erster Sew-Along und gleich den zweiten Termin verpasst, yeah.

Heute bin ich aber wieder dabei! Zur Erinnerung, es wird dieses Kleid hier aus jenem Stoff (durch die Schleife, die man sich um den Bauch bindet, ein außerordentliches weihnachtliches Weihnachtskleid, hohoho):



Der Stoff ist auf der Vorderseite dunkelblau mit etwas schwarz, die Rückseite ist strukturiert schwarz.
Das Kleid ist zum Teil genäht, zum Teil geheftet, hängt da noch etwas trostlost im Efeu, aber gefällt mir schon ganz gut.


Und ich bitte um Eure Einschätzung: Wie wäre es, die breite Passe unten aus der schwarzen Rückseite des Stoffes zu machen?
Hier auf diesem Foto sieht man die Unterschiede vielleicht besser:


Oder lieber alles glatt blau?
Frau Beswingtes Allerlei empfahl eine schwarze Lederpaspel an die Bindebänder zu nähen. Hier mal angetäuscht mit Paspel aus schwarzem Futterstoff.


Dazu würde die schwarze Passe unten doch gut passen, oder? Was denkt ihr, liebe Mit-WKSAler?

Danke, viele Grüße

Pina

Wednesday, 29 November 2017

Geduldsfaden aus Stahl und neue Paspeltaschen

Bevor ich mit dem Weihnachtskleid anfange, näh ich erstmal alles weg, was den Nähtisch verstopft. Neben Löcherflicken in diversen Kinderklamotten war das auch noch dieser Rock hier (aus der Burda 3/16).


Eine never ending story aus dem Sommer 

- erst ein Lampion durch eine zu steife Paspel
- dann ein schöner Rock (ohne Paspel und mit okayishen Paspeltaschen)
- dann ein ebensolcher Rock, im Vorderteil von der Overlock zerschnitten
- ein Könnte-man-auftrennen, mit-neuem-Vorderteil-und-neuen-Paspeltaschen-versehen, wär-cool-aber-wer-will-so-viel-trennen
- bei der AnNäherung dabeigehabt zum Paspeltaschen üben
- in den letzten Wochen jeden Abend 5 Minuten getrennt... uff

So, und jetzt ist er fertig.


Ich habe offensichtlich einen Geduldsfaden aus Stahl. Der ist jetzt aber arg ramponiert.


Den Ausschlag gab letztlich mein Weihnachtskleidplan - denn dieses hat dasselbe Rockteil. Also besser jede Gelegenheit zum üben nutzen. Selbst die Paspeltaschen sind mir hier deutlich besser gelungen als in Version 1.


Der Rock ist leicht ausgestellt, unten ist eine breite Passe dran, obendrin sind einseitige Paspeltaschen (Leistentaschen?), und ein Bindeband, das an den Seitennähten startet.


Man kann es hier vielleicht erahnen, der Rock ist sehr bequem durch die ausgestellte Form, er engt nicht ein. Durch die gerade Passe unten fliegt er auch nicht so auf wie manch anderer Rock.


Wirklich ein schöner Schnitt.

Beim nächsten Mal würde ich mir nur mit den Bindebändern was anderes überlegen, die werden jetzt auf den fertigen Rock aufgesteppt - mitfassen in der Seitennaht wäre vielleicht hübscher.

Verlinkt beim MeMadeMittwoch, endlich mal wieder mit Wiebke, deren Jerseyblusen-Experimente mir schon gefehlt haben und die mir über Anproben absolut aus der Seele spricht.

Viele Grüße
Pina


Wednesday, 22 November 2017

Winter white und Bilderrätsel

Ein Bilderrätsel:


Wer soll das sein? (Ja klar, ich, aber verkleidet als wer?)

Achtung, Spoiler:


Ja, genau, das Mädchen mit dem Perlenohrring!

So trag ich dieses Tuch ja sonst nie (wer hätte das gedacht). Aber der Wind blies so sehr beim Fotografieren, es ging fast nicht anders.


Da waren die Ohrringe fast schon zwingend.

Nun zum eigentlichen Thema: MeMade ist der Rock, aus einem Wollstoff in winterlichem Wollweiß.


In etwa nach meinem Standard-Bleistiftrock-Schnitt genäht, aber unten etwas ausgestellt, gekürzt und ohne Gehschlitz. Mit Sitzfalten.


Fotografiert in Wind und Regen. Der Rock hält schön warm.

Verlinkt beim MeMadeMittwoch mit Dodo in einem tollen Kleid.

Viele Grüße

Eure Pina

Monday, 20 November 2017

Weihnachtskleid: Sommerkleid an Winterwolle

Bei mir wird es diese Kombo hier für Weihnachten:


Das Titelkleid 102 aus der Burda 3/2016, aus einem Wollstoff von René Lezard, in dunkelblau-schwarz.

Vorstellen könnte ich mir eine Paspel am Rand des Bindebands. Nach schlechter Kaufpaspelerfahrung bei dem Rockteil dieses Schnittmusters (sah aus wie ein Lampion), würde ich das dann lieber selbst aus Schrägband machen.

Noch fünfzig weitere tolle Weihnachtskleider gibt's beim MeMadeMittwoch!

Danke für diese tolle Aktion, ich freue mich schon seit Eröffnung dieses Blogs im Januar darauf!

Liebe Grüße

Pina


Wednesday, 15 November 2017

Mein Seidenei (Recap AnNäherung)

So, ich habe mein zweites Teil von der AnNäherung Süd endlich fertig.

Der Plan: Eine Burda-Überkreuzbluse (4/2014), denn meine weiße mag ich sehr.

Joah, war schon die weiße aus Viskose so richtig blöde beim nähen, habe ich mir für die AnNäherung ein noch viel größeres Ei ins Nest gelegt: eine Seide mit einer Art Crinkle-Effekt, wodurch sie sehr dehnbar wird.


Seeeeeehr deeeeeeeeeehnbar.

Und anfällig fürs Ausleiern beim Nähen.


Was dann auch genau so passiert ist.

Der Ausschnitt wird eigentlich mit einem Schrägband abgeschlossen. Beim Drannähen haben sich die kleinen Fältchen im Stoff so auseinandergeschoben, dass mir die Bluse danach fast von den Schultern rutschte. War so voll mein Stimmungskiller bei der AnNäherung... gut dass ich noch ein zweites Teil dabei hatte.

Mit zwei Wochen Abstand habe ich das Schrägband gegen einen Beleg aus fester Baumwolle getauscht, und den Ausschnitt zusätzlich etwas eingehalten.


Unklar ob sich der Aufwand gelohnt hat, denn Freunde werden der Stoff und ich nicht mehr.


Aber man kann ja auch nicht immer gewinnen :-)
Schauen was das Frühjahr bringt, jetzt ist es eh zu kalt für sowas.

Viele Grüße, bis bald beim Weihnachtskleid-Sew-Along in diesem Theater.

Eure Pina


Wednesday, 25 October 2017

Vom Versuch, DEN Bleistiftrock zu nähen

So ein Bleistiftrock gehört in jede Garderobe. Sagt jede Frauenzeitschrift im Wartezimmer und das Internet auch, und wenn es da steht, dann muss es ja ....


Mein erster Versuch, den perfekten Bleistiftrock zu nähen, nur nach eigenen Maßen, ging schief. Beim zweiten Versuch hatte ich verstanden, dass man am oberen Rand eventuell vorne mehr wegnehmen muss als hinten, damit er grade sitzt. Aber immer noch nicht gut.
Beim dritten Versuch hab ich der Burda eine Chance gegeben. Vorhang auf für Rock 109 aus der Burda 3/2017 (die diesjährige Hochzeitsausgabe).



Einfacher Bleistiftrock mit Abnähern und oben nur ein Beleg, kein Bund, yeah!

An diesem habe ich gelernt, dass ich bei einem fertigen Schnittmuster vorn 3 cm am Bund rausnehmen kann. Sonst staut sich da Stoff. Außerdem hab ich die vorderen Abnäher in die Seitennaht rotiert.

Hinten wollte ich einen verdeckten Gehschlitz (die sind viel haltbarer als die einfachen).
Aus Gründen, wie man so schön sagt:


(Sie wird doch nicht?)


Beim Schlitz hab ich einen kapitalen Zuschnittfehler gemacht: den Schlitz nur mit normaler Nahtzugabe zugeschnitten.

Und auch wenn ich die Burda-Schnitte sonst immer gut finde, hier muss ich mich beschweren: Warum sind die geforderten Monsterzugaben von 4 cm an den Schlitzen nicht im Schnittmuster oder Auslegeplan eingezeichnet? Nur in der Anleitung genannt, in der Abteilung Zuschnitt, die eh kein Mensch liest?


Und drei Schnitte weiter, in derselben Burda-Ausgabe, hat ein Ärmelschlitz seine Zugaben mit im Schnittmuster eingezeichnet? Hä?




 Ich habe angestückelt, es ging, aber schön ist anders...

Der Stoff finde ich übrigens optisch toll, zum nähen aber ist er eine Enttäuschung. Er ist elastisch und hat sich wohl schon auf dem Ballen verzogen - das Muster lief nicht überall im 90° Winkel zum Fadenlauf. Eine ganz schöne Puzzelei, die Nähte halbwegs im Muster hinzukriegen.

Nun aber los, MeMadeMittwoch ist auch irgendwann vorbei! Dort heute ein wunderbarer Dramamantel! Und, oha, nächste Woche ist Alltagskleidung das Motto. Ich dachte das wäre jede Woche das Motto?

Danke und liebe Grüße

Pina


















































Wednesday, 18 October 2017

Ringelkleid und AnNäherung Süd

Woahoah, mein erstes richtiges Nähtreffen ist vorbei. Und was für eins: AnNäherung Süd!

So viele nette Leute getroffen!
So viel Interessantes gelernt von den anderen!
So viel Inspiration, dass ich lieber gar nicht erst angefangen habe, mir tolle Schnitte zu notieren. (Naja, okay, vielleicht bestimmt möchte ich den Jupe Berlin nähen von Frau Overluck, und den Pyjama von 500daysofsewing, und den Vogue-Blazer von Nähkatze (oha, out of print)...).

Und auch was genäht!

Bei mir ist eine Bluse halbfertig (die ich aber noch etwas nachbearbeiten muss) und ein Ringelkleid fast ganz fertig geworden. Es ist aus der Burda 10/14, ich hatte es schon mal genäht.


Die Ärmel haben im Schnittmuster 10 cm Überlänge. Unklar, was die Burda damit vorhat, mir fällt dazu nur sowas hier ein:


Lass ich die jetzt so, oder mach ich die noch kürzer?

Das alte Kleid war an den Schultern sehr eng, deshalb habe ich diesmal alles etwas weiter gemacht. (Also auf die Nähschlampenart, nix neu abpausen oder so, einfach das Schnittmuster 1 cm vom Stoffbruch entfernt angelegt...)

Da dieser Viskosejersey noch fludderiger ist als der vom ersten Kleid, sitzt nun alles recht locker.



Aber eigentlich sehr bequem, und die Unterwäsche zeichnet sich deutlich weniger ab.


Gut bewegen kann man sich auf jeden Fall darin.


Außerdem war ich in Würzburg beim Fabrikverkauf von René Lezard in nettester Begleitung und mit toller Ausbeute:


Die Seide mit Blumen (die "Schlammseide", liebe Sabine :-)) wird ein langes Kleid, der braune Wollstoff ein Blazer (hüstel hüstel, da muss ich aber erstmal fünf Probeversionen machen), und der blaue Stoff (ich schätze auch Wolle) ein Rock oder ein Kleid.

Wer noch nicht da war: Renè Lezard hat bei Würzburg ein Werk mit einem regulären Fabrikverkauf. Zwei mal im Jahr gibt es zusätzlich "Family and friends" für 2 Tage, da wird man in die echten Lagerhallen reingelassen, Stoffe 7 EUR, Futter 3 EUR, Einlage 2 EUR der Meter. Reissverschlüsse so in etwa 1 EUR, Knöpfe zu Kilopreisen. Ja, auch mir läuft das Wasser im Mund zusammen während ich das hier tippe.

Und die AnNÄherung ist GENAU an dem Wochenende wo Family and Friends ist! Liebe Alexandra, neben dem sowieso schon riesigen Dankeschön wegen der super Organisation - dafür nochmal besonders danke! Hier ist übrigens Alexandras Bericht.

Verlinkt zum MeMadeMittwoch, der mir nach diesem Wochenende noch mehr ans Herz gewachsen ist.

Liebe Grüße

Pina


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